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10.03.2021 erstellt von: Susanne Bittner


ADFC Oberursel fragt zur Kommunalwahl

LaengsrouteOberursel

ADFC Oberursel/ Steinbach fordert:
Mit dem Rad längs und quer sicher und zügig durch Oberursel!
und fragt Kandidatin und Kandidaten zur Bürgermeisterwahl und die Parteien zur Kommunalwahl in Hessen:

Wie setzen die Kandidatin, die Kandidaten und die Parteien in Oberursel die Prioritäten?

Wer gerade in Oberursel am Wochenende unterwegs ist, erlebt eine Stadt voller Menschen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind und den Frühling genießen. Kinderwagen, Rollatoren, Laufräder, Lastenräder, Renn- und Mountainbikes prägen das Bild in der Innenstadt. Die Menschen nutzen und genießen die Angebote in Oberursel.

Diese Lebensfreude wird wesentlich vom Radfahren befördert.


AllefahrenRad

– Viele detailreiche Antworten aller Kandidat*innen und Partei
Trotz vollgefüllter Fördertöpfe seitens EU, des Bundes und des Landes Hessen haben die Parteien Finanzierungsvorbehalte bei der Umsetzung der großen Radverkehrsrouten.

Alle Parteien, bis auf die AFD, befürworten das Schließen von Lücken im Radverkehrsnetz.

Am weiteren Ausbau von Tempo 30 scheiden sich die Geister
- Klares JA, bei den Grünen und der Klimaliste und Herrn Müller-Kästner. Als Ersatz für fehlende Radinfrastruktur empfehlen Die Linke und Dr. Luxen T30, dem stimmt auch die CDU zu, hätte dies aber gerne in Wohngebieten und zu bestimmten Uhrzeiten. Die SPD kann sich T30 für die Innenstadt und Wohngebiete vorstellen.
Lieber Radinfrastruktur bauen um die Rückkehr zu T50 zu ermöglichen möchte die FDP, die AFD kann auf mehr T30 verzichten.

Die Linke, die Klimaliste und Dr. Luxen befürworten die Längsroute klar als notwendigen Schritt ohne genauere Angaben zu den Details. Die FDP ist aufgeschlossen und möchte die Route diskutieren. Die AFD lehnt sie ab.
Die anderen befürworten den Bau. Andreas Bernhardt und OBG, Christof Fink, Die Grünen, Carsten Trumpp und CDU, Antje Runge und SPD sowie Dirk Müller-Kästner haben sich die Mühe gemacht zu den Details der Längsroute – Hohemark- Weißkirchen zu antworten:
Den Radweg – Hohemark – An der Waldlust wünschen alle und wollen ihn zügig angehen. Herr Müller-Kästner hat eine Alternativroute vorgeschlagen.
Den Streckenabschnitt Rosengärtchen- Camp-King-Allee befürworten alle und sehen eine Herausforderung im Grunderwerb. Die CDU sieht erhebliche Nutzungskonflikte und befürchtet Flächenversiegelung. Herr Müller- Kästner weist auf viele Stellen mit querenden Fußverkehr hin und möchte, dass dies besser beachtet wird.
Dies empfiehlt er auch für Abschnitt 3, Camp-King-Allee zum Eschbachweg. Herr Fink empfiehlt alternativ den Elvis-Presley-Weg als Fahrradstraße. Die CDU sieht Nutzungskonflikte, die OBG weist auf die Eigentumsverhältnisse hin. Grüne und SPD befürworten diesen Abschnitt.
Bei der Querung der Lahnstraße möchten die Grünen und Herr Fink „Machbares planen“. Die OBG stellt auch die Finanzierungsfrage, befindet den Bau als wichtig für den Schulverkehr und möchte wie die Grünen eine Ampel. Die CDU befürwortet einen kreuzungsfreien Ausbau, wenn Fördermittel gewonnen werden können und die SPD hat eine alternative Querung skizziert. Herr Müller-Kästner befürwortet eine breite Unterquerung.
Die Protected Bikelane entlang des Bommersheimer Friedhofs befürworten Herr Fink, die Grünen und Herr Müller-Kästner. OBG, CDU und SPD befürworten dies auch, wollen aber untersuchen, was der Verlust der Parkplätz bedeutete und es mit den Betroffenen klären.
Alle Details sind in den angefügten Bildern und Dokumenten zu finden.




Bildergalerie

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