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Bürgermeisterwahl 2015 (7-9)

Fragen 7 - 9

Frage 7

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Wie beurteilen Sie die Erfahrungen in Oberursel mit der Freigabe der Fußgängerzone für Radfahrer im Schritttempo und würden Sie auf Grund dieser Erfahrungen auch die Querung Kumeliusstraße-Rathaus¬platz auch tagsüber freigeben um insbesondere den Schulkindern mittags einen sicheren Heimweg zu gewährleisten?

Antwort 7 - Hans-Georg Brum

Positiv. Faktisch wird auch dieser Bereich Kumeliusstraße – Rathausplatz von Radfahrern genutzt. Es kommt insbesondere darauf an, dass sich die Teilnehmer rücksichtsvoll verhalten und sich hier nicht der Stärkere gegen den Schwächeren durchsetzt. Leider ist das nicht immer der Fall. Auch Radfahrer sind nur Menschen ...

Antwort 7 - Thorsten Schorr

Die freigegebenen Bereiche der Fußgängerzone haben sich bewährt. Ich werde das nicht ändern. Insofern könnte ich mir eine versuchsweise Freigabe der Querung vorstellen, aber ebenfalls im Schritttempo.

Frage 8

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Können Sie sich vorstellen, dass in Zukunft in Oberursel fahrrad¬freund¬liche Büro¬quartiere und Wohn¬gebiete gefördert werden, diese sind mit dem MIV (motorisierten Individual-verkehr) durch geringe Straßen¬breiten und nur wenige Besucher¬park¬plätze nur schlecht erreichbar, dafür aber gut an Radwege und den öffentlichen Radverkehr ange¬schlos¬sen? Ein erstes Projekt könnte das Büroquartier im „Gleisdreieck“ U-Bahn/S-Bahn/ Frankfurter Landstraße sein.

Antwort 8 - Hans-Georg Brum

Vorstellen ja. Die Realisierung ist nicht nur aufgrund der gegebenen Stellplatzsatzung schwierig.
Am Bahnhof ganz besonders, da hier neben Anwohner¬verkehren auch P&R und Durchgangsverkehre in großem Maße vorkommen.
Denkbar wäre dies bei einer möglichen Bebauung des jetzigen Parkplatzes hinter dem Bahnwärterhäuschen.
Bei Wohnquartieren wird dies leichter zu realisieren sein als bei Gewerbequartieren. Investoren und Unternehmen werden sich in der Regel eine gute Anfahrbarkeit auch mit dem Auto vorbehalten. Ansonsten würde es die Wiederverwendbarkeit und auch den Wert ihrer Immobilie mindern.

Antwort 8 - Thorsten Schorr

Solche Ideen würde ich gern mit allen Beteiligten unvoreingenommen prüfen.

Frage 9

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Wie binden Sie die neuen Gewerbe-gebiete und Wohngebiete an den Radverkehr an? Wie verbessern Sie bei der Planung die umgebenden Radverkehrsbeziehungen?

Antwort 9 - Hans-Georg Brum

Die neuen Wohngebiete in der Hohemarkstraße sind direkt über den Fahrradweg entlang der gesamten Länge der Hohemarkstraße angebunden. In zweiter Reihe ergeben sich sichere Radverkehrsmöglichkeiten in den Anwohnerstraßen (z.B. Ollenhauer, Marxstraße etc.)
Neues Gebiet Borngrund: über verkehrsberuhigte Straßen in Richtung Ortskern, über Verlängerung Gartenstraße, Seedammweg Richtung Oberursel Innenstadt
Kronberger Straße: problematisch ist der direkte (kurze) Weg in die Innenstadt. Zum Bahnhof und in den Norden von Oberursel kommt man gut über die Fahrradwege Maasgrund.
Radwegebeziehungen sollen obligatorisch in den neuen B-Plänen mit ausgewiesen werden.

Antwort 9 - Thorsten Schorr

Ich trete dafür ein, dass ein Verkehrskonzept für Oberursel erstellt wird. Dabei müssen diese Fragen untersucht werden. Ich trete dafür ein zunächst die Infrastruktur zu schaffen und erst danach Wohnungen oder neue Betriebe anzusiedeln. Auch die Vernetzung der örtlichen Radwege mit regionalen Radwegen muss dabei untersucht werden. Vorschläge einer solchen Untersuchung würde ich gern mit allen Beteiligten, Interessengruppen und den Stadtverordneten in einem breiten, transparenten Beteiligungsverfahren besprechen bevor Entscheidungen gefällt werden.

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